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Das Wetter in Jerusalem

Jerusalem zeichnet sich durch seine langen, warmen und trockenen Sommer (Mai bis September) und seine kühlen Winter aus (November bis März). Die Jahreszeiten wechseln meist rasant von sehr kalt zu sehr heiß, normalerweise kann man aber auch kurz einen angenehmen Frühling um den April herum und einen milden Herbst im Oktober erleben. Durch seine Lage inmitten der Judäischen Berge in 809 Metern über dem Meeresspiegel ist Jerusalem insgesamt kühler und trockener als Tel Aviv.

Die Sommermonate sind üblicherweise niederschlagslos bei durchschnittlichen Tagestemperaturen zwischen 20°C und 30° Celsius, wobei die Temperaturen allerdings in den glühend heißen Monaten Juli und August nochmals steigen. Während der sonnenintensivsten Stunden in dieser Zeit oder auch während einer Hitzewelle („sharav“ oder „chamsin“) ist es sehr anzuraten, sich drinnen in einer klimatisierten Umgebung aufzuhalten. Wenn Sie sich draußen befinden, sollten Vorkehrungen gegen Sonnenbrand und Sonnenstich unternommen werden, sprich, es sollte ein Hut und Sonnenbrille getragen, Sonnencreme aufgetragen und viel Wasser getrunken werden.

Zum Thema Regen lässt sich sagen: Sie werden wissen, wenn es sicher nicht regnen wird, aber Sie werden nicht wissen, wann es regnen wird. Die Regenzeit erstreckt sich über die Übergangs- und Wintermonate, von etwa Oktober bis April (von Sukkot bis zum Pessachfest, genau wie in der Bibel). Der Winter kann extrem kalt und nass sein, mit Regen, gelegentlichen Schneestürmen und gelegentlichen Temperaturtiefs bis unter Null. Jedoch scheint selbst im Winter an vielen Tagen die Sonne.