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Das „Museum on the Seam“: Grenzgängerische Kunst

  • 4 Heil HaHandasa St, Jerusalem
TripAdvisor ReviewsBasiert auf 42 Reisebewertungen
Sehr spannendes Museum für zeitgenössische Kunst
TripAdvisor BewertungenÜberprüft auf March 10, 2018

Kleines, aber sehr sehenswertes Museum für zeitgenössische, gesellschaftskritische Kunst. Die temporäre Ausstellung "Thou shall not" hat mir sehr interessante Einblicke vermittelt, insbesondere über die Rolle der Frau im orthodoxen Judentum. Den Eintrittspreis fand ich absolut gerechtfertigt und habe mich gefreut, damit den Fortbestand dieses wichtigen Museums zu unterstützen.

Vom Baramki-House zum Museum of the Seam
TripAdvisor BewertungenÜberprüft auf December 26, 2016

In Jerusalem steht ein sehenswertes Haus an der Westseite der Straße Hel Handasa an der grünen Linie zwischen dem arabischen Viertel Sheikh Jarrah im Osten und dem ultra-orthodoxen Viertel Mea She’arim im Westen. Der arabische Architekt Andoni Baramki hat es in den 1930er Jahren für seine Familie erbaut. Ab 1948 ist es der israelische...

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In Jerusalem steht ein sehenswertes Haus an der Westseite der Straße Hel Handasa an der grünen Linie zwischen dem arabischen Viertel Sheikh Jarrah im Osten und dem ultra-orthodoxen Viertel Mea She’arim im Westen. Der arabische Architekt Andoni Baramki hat es in den 1930er Jahren für seine Familie erbaut. Ab 1948 ist es der israelische Gefechtsstand an der vordersten Linie gegen Jordaniens Armee in Ostjerusalem. Daneben steht das Mandelbaumtor als Checkpoint zwischen Ost- und Westjerusalem, er wird 1967 abgerissen nach dem Sechstagekrieg. Ein Denkmal erinnert an den Übergang. Seit 1999 beherbergt das Gebäude das “Museum on the Seam”. Übersetzt heißt Seam Naht, Ader, Narbe. Das Museum präsentiert zeitgenössische Kunst mit Themen wie dem Recht auf Protest, dem Niedergang der Hegemonie des Westens, die Beziehungen zwischen öffentlichen und privaten Raum. Deshalb ist das Gebäude weitestgehend sowohl im Stil des arabischen Architekten und Erbauers Baramki als auch in der Funktion als israelischer Armeestützpunkt mit bunkerartigen Räumen und schußsicheren Stahlplatten an den Fenstern belassen worden. Vom Dach des Gebäudes gibt es einen grandiosen Blick auf den Ölberg, über die Altstadt nach Ostjerusalem zum Felsendom, zur al-Aqsa-Moschee, zur Klagemauer, zur Grabeskirche, nach Westen zur Jaffa-Straße. Der Blick allein ist ein Besuch wert.

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Hervorragendes Museum für zeitgenössische Kunst
TripAdvisor BewertungenÜberprüft auf December 28, 2011

Das Museum befindet sich in einem ehemaligen Aussenposten der IDF an der ehemaligen Grenze zwischen West- und Ostjerusalem. Von der Aussichtsplattform auf dem Dach des Gebäudes blicken sie sowohl auf einen Spielplatz mit Kindern in Haredi Outfit auf der westlichen Seite (Mea Shearim) als auch auf Frauen in Araber Outfit auf der östlichen Seite....

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Das Museum befindet sich in einem ehemaligen Aussenposten der IDF an der ehemaligen Grenze zwischen West- und Ostjerusalem. Von der Aussichtsplattform auf dem Dach des Gebäudes blicken sie sowohl auf einen Spielplatz mit Kindern in Haredi Outfit auf der westlichen Seite (Mea Shearim) als auch auf Frauen in Araber Outfit auf der östlichen Seite. Zwischen den beiden Welten fährt die schöne neue Strassenbahn, die direkt beim Museum hält. Das Museum bietet wechselnde Ausstellungen zeitgenössicher Kunst mit sozio-politischem Bezug. Bei meinem Besuch im Oktober wurde die Ausstellung "Westend" zum Thema Dialog und Differenz zwischen Ost und West gezeigt. Die Ausstellung war interessant, kritisch, sorgfältig und liebevoll präsentiert. Die Mitarbeiter waren sehr freundlich. Es war alles bestens, gerne komme ich wieder.

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